Ergotherapiepraxis Oehler


Gestaltungstherapie

Gestaltungstherapie

Wenn Worte allein nicht reichen ...

Dann helfen den Betroffenen unter anderem Gesten, Bilder, Klänge und Bewegungen, um auszudrücken, was sie innerlich bewegt.
Gestaltungs-Soziotherapie setzt an der Lebendigkeit an, will sie fördern, wiederherstellen, erweitern.
Es wird von der Erfahrung ausgegangen, dass jeder Mensch die Ressourcen dafür hat, dass die Glut unter der Asche noch glimmt.

Gestaltungs-Soziotherapie wird eingesetzt Gestaltungstherapie
  • bei Veränderungsprozessen
  • um sich selber besser kennen und verstehen zu lernen
  • um besondere Erlebnisse zu verarbeiten
  • in Beziehungskrisen
  • um den eigenen Weg zu erkennen und ihn mutig zu gehen
  • bei Kindern und Jugendlichen, die Probleme mit sich und ihrer Umgebung haben
  • bei Entwicklungs- und Verhaltensstörungen

Durch die erlebniszentrierte Arbeit mit Farben, Ton, Kreide, Sand, Papier, Stoffen, Musik und Tanz wird die Eigen- und Fremdwahrnehmung geschult, bekommen Gefühle eine intensivere Ausdrucksqualität und wird das Selbstwertgefühl gestärkt.

Collage in der Therapie

Collage ist eine Art Bildermosaik aus selbstgewähltem, beliebig zerstückeltem und danach neu zusammengesetztem Material aus Illustrierten, Werbeprospekten und Zeitschriften.
Collagen herzustellen ist eine gute Möglichkeit, ohne künstlerische Vorerfahrung, das kreative Potenzial zu entfalten und sich selbst besser kennen zu lernen.
Der Gestaltungsprozess ist ein strukturierender Vorgang, in dem sowohl innerer wie äußerer Raum individuell Ausdruck bekommt.

Collage Collage
Was mich beschäftigt Was mir gut tut

Ziele und Wirkung der Collage
  • Die eigene kreative Energie erleben, erkennen und nutzen im Sinne von Ressourcenaktivierung. Die künstlerische Tätigkeit ermöglicht, sich als aktiv, gestaltend und handelnd zu erfahren.
  • Die Arbeit an einer Collage bedeutet Suchen, Austauschen, auf Überraschendes gefasst sein, das Spekulieren auf den Zufall und Mut zum Experiment. Sie fordert auf zur Lust am Wahrnehmen der Realität, zu Kreativität, Fantasie und Spontanität.
  • Festgelegte oder überholte Muster und Bedeutungen werden in Frage gestellt und zerschnitten und durch eine neue Kombination in neue Bedeutungen überführt.
  • Ein wichtiges begleitendes Moment hierbei ist auch, dass Gedanken, Vorstellungen und Ängste im Gespräch offenbart und die dabei gewonnenen Erkenntnisse in die Bildgestaltung einfließen können.
  • Die Collage in der Therapie bewirkt eine sichtbare Ich-Stärkung.